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Wednesday, Apr 15, 2026

Ex-Präsident Sarkozy sieht sich in der Libyen-Finanzierungssache einer siebenjährigen Haftstrafe gegenüber.

Französische Staatsanwälte fordern erhebliche Strafen für Sarkozy im Zusammenhang mit angeblicher illegaler Wahlkampffinanzierung aus Libyen.
In einer bedeutenden rechtlichen Entwicklung haben die Staatsanwälte in Paris eine siebenjährige Freiheitsstrafe für den ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im Zusammenhang mit Vorwürfen illegaler Wahlfinanzierung durch Libyens ehemaligen Führer Muammar al-Gaddafi beantragt.

Darüber hinaus strebt die Finanzstaatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 300.000 Euro gegen den 70-jährigen Sarkozy an.

Der Fall, der allgemein als Libya-Affäre bezeichnet wird, dreht sich um die Behauptung, dass Millionen von Euro aus Gaddafis Regime an Sarkozys Präsidentschaftswahlkampagne von 2007 geflossen sind.

Sarkozy, der von 2007 bis 2012 als Präsident diente, hat die Vorwürfe durchgängig zurückgewiesen.

Laut der Anklage gab es tatsächlich eine Vereinbarung zwischen Sarkozy und Gaddafi, die illegale Barzahlungen umfasste, um die Präsidentschaftskampagne zu unterstützen.

Daher sieht sich Sarkozy den Anschuldigungen wegen illegaler Wahlfinanzierung und Korruption gegenüber.

Unter den Argumenten der Anklage sollten auch andere Mitangeklagte, darunter die ehemaligen Minister Claude Guéant, Éric Woerth und Brice Hortefeux, wegen ihrer Rolle als Gehilfen verurteilt werden.

Die Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000 Euro für Guéant, drei Jahre und eine Geldstrafe von 150.000 Euro für Hortefeux sowie ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von 3.750 Euro für Woerth.

Die Finanzstaatsanwaltschaft wies das Argument der Verteidigung zurück, dass die Anschuldigungen aus Rache wegen Sarkozys Führung der internationalen Koalition, die 2011 zur Absetzung Gaddafis beitrug, entstanden seien.

Zentral für die Vorwürfe sind Aussagen von Ziad Takieddine, einem französisch-libanesischen Geschäftsmann, der behauptete, mehrere Aktentaschen mit Millionen Euro zum französischen Innenministerium, das zu dieser Zeit von Sarkozy geleitet wurde, in der zweiten Hälfte von 2006 oder Anfang 2007 transportiert zu haben. Im Austausch für die angebliche finanzielle Unterstützung wurde Libyen offenbar günstige Verträge mit französischen Unternehmen und Unterstützung bei seiner Rückkehr in die internationale Gemeinschaft versprochen.

Bemerkenswerterweise wurde Gaddafi im Dezember 2007 mit militärischen Ehren im Élysée-Palast empfangen.

Der Prozess soll bis zum 8. April fortgesetzt werden, wobei der Zeitpunkt etwaiger Urteile noch bekannt gegeben werden muss.
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