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Sunday, Feb 01, 2026

Frankreich beginnt mit der schrittweisen Abschaffung von Zoom und Microsoft Teams, um die digitale Souveränität voranzutreiben.

Paris fordert den Wechsel zur in Frankreich entwickelten Visio-Plattform für den öffentlichen Sektor im Rahmen eines umfassenderen europäischen Bestrebens, die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern.
Frankreich hat seine Regierungsministerien und öffentlichen Einrichtungen angewiesen, sich von den weit verbreiteten US-Videokonferenzplattformen wie Zoom und Microsoft Teams abzuwenden. Stattdessen soll die französisch entwickelte Plattform Visio bis 2027 als Teil einer souveränen Technologie-Strategie an deren Stelle treten.

Der Schritt, der vom Staatssekretär für den öffentlichen Dienst David Amiel befürwortet wird, zielt darauf ab, die Kontrolle über öffentliche Kommunikationsmittel zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Softwareanbietern und Infrastrukturen zu verringern. Dies spiegelt breitere Bedenken in Europa hinsichtlich der Datensicherheit und rechtlichen Risiken unter nicht-europäischen Gesetzen wider.

Visio, das bereits mit zehntausenden von Nutzern getestet wurde, wird auf französischer Cloud-Infrastruktur gehostet, die nach dem SecNumCloud-Standard des Landes zertifiziert ist, und umfasst Funktionen wie KI-gestützte Transkription und Sprecheridentifikation, die mit inländischen KI-Partnern entwickelt wurden.

Französische Beamte argumentieren, dass die Konsolidierung der Kommunikationsmittel der Regierung unter einer staatlich kontrollierten Plattform die Vertraulichkeit verbessern, die Zusammenarbeit zwischen den Behörden harmonisieren und Lizenzkosteneinsparungen erzielen wird – geschätzt 1 Million Euro pro Jahr für jede 100.000 Nutzer, die von kommerziellen Diensten wechseln – während sensible Daten unter französischer und europäischer Jurisdiktion bleiben.

Dieser Schritt steht im Einklang mit den jüngsten Resolutionen des Europäischen Parlaments, die die Mitgliedstaaten ermutigen, die „europäische technologische Souveränität“ zu stärken, indem sie die Beschaffung einheimischer digitaler Produkte und Dienstleistungen bevorzugen, auch wenn Kritiker auf die langjährige Dominanz US-amerikanischer Technologie in Cloud- und Kollaborationsmärkten und die praktischen Herausforderungen beim Umstieg großer Nutzergruppen hinweisen.

Was wir bestätigen können, ist, dass die französische Regierung beabsichtigt, den Ausstieg aus Zoom und Teams bis 2027 abzuschließen und die Nutzung von Visio im öffentlichen Dienst auszuweiten; unklar bleibt jedoch, wie sich die Benutzererfahrung, die Interoperabilität mit externen Partnern und die Akzeptanz bei verschiedenen Ministerien während des Übergangs entwickeln werden.

Digitale souveräne Plattformen wie Visio sind auch Teil von Frankreichs umfassender Suite Numérique-Ambition, ein einheitliches Ökosystem aus Open-Source- und europäischen digitalen Werkzeugen zu entwickeln, das eines Tages andere ausländische Dienstleistungen wie Gmail oder Slack im Regierungsbetrieb ersetzen könnte.

Herausforderungen bleiben bestehen: Frühere europäische Bemühungen, heimische Alternativen zu globalen Technologiegiganten zu schaffen, hatten Schwierigkeiten mit der Benutzerakzeptanz und technischen Funktionen, und einige Analysten argumentieren, dass effektiver Wettbewerb mit US-amerikanischen und chinesischen Plattformen tiefere länderübergreifende Kooperationen in Europa erfordern könnte, anstatt einseitiger nationaler Bemühungen.

Trotzdem stellt die Entscheidung Frankreichs einen konkreten Schritt dar, um die Abhängigkeit von externen Technologieanbietern zu verringern, insbesondere angesichts geopolitischer Spannungen und Bedenken hinsichtlich des extraterritorialen Zugriffs auf Daten, die weiterhin strategische politische Entscheidungen in Brüssel und darüber hinaus prägen.

Was als Nächstes zu beobachten ist:
- Der Zeitplan und die Meilensteine für die Einführung von Visio in allen französischen Ministerien bis 2027
- Benutzerakzeptanz und Feedback von frühen Anwendern im öffentlichen Dienst
- Wie Visio mit externen Partnern interoperiert, die weiterhin nicht-europäische Plattformen nutzen
- Entwicklungen in den EU-Richtlinien zur digitalen Beschaffung, die souveräne Technologien unterstützen
- Kosten-Nutzen-Analysen der Lizenzersparnisse im Vergleich zu Migrationskosten
- Ausbau der Visio-Funktionalitäten, einschließlich KI-gesteuerter Funktionen und GDPR-konformer Dienstleistungen
- Reaktionen europäischer Regierungen, die ähnliche Maßnahmen zur Technologie-Souveränität in Betracht ziehen
- Anpassungen der digitalen Politik Frankreichs als Reaktion auf transatlantische Technologie-Verhandlungen
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