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Tuesday, Jul 21, 2026

Große Streikmaßnahmen zur Störung der Dienstleistungen an deutschen Flughäfen

Große Streikmaßnahmen zur Störung der Dienstleistungen an deutschen Flughäfen

Die Verdi-Gewerkschaft kündigt Streik am Flughafen Frankfurt und an 10 weiteren Flughäfen an, der über 150.000 Passagiere betrifft.
Arbeiter am Frankfurter Flughafen und an zehn weiteren großen Flughäfen in Deutschland werden ab Mitternacht am Montag in den Streik treten, wie die Gewerkschaft Verdi bekannt gab.

Zu den betroffenen Flughäfen gehören München, Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, Bremen, Hamburg, Berlin und Leipzig-Halle.

Die meisten Mitarbeiter von Fraport, dem Betreiber des Frankfurter Flughafens, unterliegen Tarifverträgen, die sie in die Lage versetzen, am Streik teilzunehmen.

Etwa 23.000 Mitarbeiter, die am Bodenabfertigungsdiensten an fast allen deutschen Flughäfen beteiligt sind, werden in den Streik einbezogen, was wesentliche Dienstleistungen wie den Check-in und die Gepäckabfertigung beeinträchtigt.

Der ADV Flughafenverband stellte fest, dass für Montag etwa 2.000 Flüge am Flughafen Frankfurt und München geplant waren.

Der Frankfurter Flughafen erwartet, dass während des Streiks keine Abflüge stattfinden, und hat die Passagiere geraten, nicht zum Flughafen zu reisen.

Über 150.000 Passagiere werden voraussichtlich von den Störungen betroffen sein, da auch der Flugverkehr am Flughafen Berlin/Brandenburg, der die Hauptstadt bedient, am Montag eingestellt wird.

Diese Streikaktion, die als "Warnstreik" eingestuft wird, folgt auf gescheiterte Verhandlungen zur Sicherung eines Tarifvertrags für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Verdis Forderungen umfassen eine Gehaltserhöhung von 8 %, bessere Boni und drei zusätzliche Urlaubstage pro Jahr.

Die Kommunen und die Bundesregierung haben Bedenken hinsichtlich der finanziellen Machbarkeit dieser Vorschläge geäußert.

Der Streik ist Teil einer breiteren Welle von Arbeitskämpfen in Deutschland, die in der vergangenen Woche bereits zu Störungen im laufenden Lohnstreit führte.

Zusätzlich zu den Flughafenmitarbeitern beteiligten sich am Donnerstag 20.000 Pflegekräfte an einem Streik, wobei auch Erzieher in Kitas folgen sollen.

Eine weitere Verhandlungsrunde ist für die nächste Woche geplant.
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