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Wednesday, Apr 01, 2026

Immobilienpreise steigen: Aber kein neuer Boom am Horizont

Immobilienpreise steigen: Aber kein neuer Boom am Horizont

Die neuesten Daten zeigen einen moderaten Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland trotz der Herausforderungen auf dem Mietmarkt.
Der Rückgang der Immobilienpreise auf dem deutschen Immobilienmarkt scheint sich umgekehrt zu haben, da aktuelle Zahlen darauf hindeuten, dass Käufer jetzt mehr zahlen als vor einem Jahr.

Allerdings wird laut dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) ein signifikanter Preisanstieg wie in früheren Niedrigzinsphasen nicht erwartet.

Im vierten Quartal 2024 stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres im Durchschnitt um 2,1 %, mit einem Anstieg von 0,7 % im Vergleich zum vorherigen Quartal.

VDP-Geschäftsführer Jens Tolckmitt erklärte: „Die Immobilienpreise haben sich stabilisiert, aber ein neuer Boom wie während der Niedrigzinsphase ist nicht in Sicht.

Damit dies geschehen kann, müssten die Zinssätze deutlich sinken.“

Nach Jahren rascher Wertsteigerungen erlebte der Immobilienmarkt eine spürbare Anpassung von seinen Höchstständen im Jahr 2022, die größtenteils auf steigende Zinssätze zurückzuführen ist, die die Finanzierung teurer gemacht haben.

Da die Zinssätze jedoch kürzlich gesenkt wurden, gab es einen merklichen Anstieg der Nachfrage nach Immobilienkrediten.

Infolgedessen sind die Immobilienpreise in mehreren aufeinanderfolgenden Quartalen moderat gestiegen.

Sogar der angeschlagene Commercial-Immobiliensektor verzeichnete Ende 2024 Preisanstiege.

Der signifikanteste Preisanstieg wurde bei Mehrfamilienhäusern beobachtet, die einen jährlichen Anstieg von 2,9 % verzeichneten.

Dieser Trend deutet auf eine Rückkehr einiger großer Investoren auf den Markt hin, so Tolckmitt.

Im Vergleich dazu erfuhren Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen einen bescheideneren Preisanstieg von 1,2 %.

In den deutschen Großstädten – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart – stiegen die Wohnimmobilienpreise im Vergleich zum Ende 2023 um 2,3 % und übertrafen damit den nationalen Durchschnitt.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2024 verzeichneten diese Städte einen Anstieg von 0,9 %.

Der VDP, der etwa 50 Immobilienfinanzierer, darunter die Deutsche Bank, die Commerzbank und verschiedene Sparkassen, repräsentiert, veröffentlicht regelmäßig Immobiliendaten, die auf Transaktionen von über 700 Banken basieren.

Im Gegensatz zu den stagnierenden Kaufpreisen sind die Mietpreise erheblich gestiegen.

Neue Mietverträge in Mehrfamilienhäusern erhöhten sich national im Durchschnitt um 4,6 %, mit einem Anstieg von 3,9 % in den sieben Metropolregionen.

Tolckmitt wies darauf hin, dass „für Mietsteigerungen in den gefragten Städten kein Ende in Sicht ist“, und verwies auf die hohe Nachfrage, die auf ein unzureichendes Angebot trifft.

Dieser Anstieg der Mietnachfrage ist teilweise darauf zurückzuführen, dass viele Personen sich den Erwerb von Eigentum nicht leisten können, da moderate Rückgänge der Kaufpreise auf hohe Zinssätze treffen.

Daher drängen mehr Menschen in den Mietmarkt, was die Nachfrage weiter intensiviert.

Tolckmitt betonte, dass zur Linderung des Wohnraummangels bedeutende Neubauinitiativen erforderlich seien und schlug vor, dass „wir großzügigere und verlässlichere Fördermaßnahmen für Wohnungsbauer benötigen“. Er forderte auch eine Vereinfachung der Bauvorschriften durch die künftige Bundesregierung.

Ein zusätzlicher Vorschlag zur Förderung des Zugangs zu Eigentum war eine Senkung der Grunderwerbsteuer.

Tolckmitt äußerte die Sorge, dass die Wohnungspolitik in den bevorstehenden Bundestagswahlen eine minimale Rolle spiele, was er „völlig unverständlich“ findet.
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