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Sunday, Nov 30, 2025

MIT-Bericht: KI kann bereits nahezu 12 % der US-Arbeitskräfte ersetzen.

MIT-Bericht: KI kann bereits nahezu 12 % der US-Arbeitskräfte ersetzen.

Künstliche Intelligenz ist mittlerweile so weit fortgeschritten und kostengünstig, dass sie Arbeiten verrichten kann, die nahezu 12% der US-Arbeitsplätze entsprechen, so eine neue MIT-Studie – eine Nachricht, die den Druck auf Arbeitgeber, Arbeitnehmer und politische Entscheidungsträger wahrscheinlich weiter verstärken wird, sich auf schnelle Veränderungen in der Wirtschaft und im Geschäftsumfeld vorzubereiten.
Die Forschung des MIT, die im Oktober geschrieben, aber am Mittwoch veröffentlicht wurde, schätzt, dass die aktuellen KI-Systeme bereits Aufgaben übernehmen könnten, die mit 11,7 % des US-Arbeitsmarktes verbunden sind, was etwa 151 Millionen Arbeitnehmern entspricht und ungefähr 11,7 % des gesamten Lohnwerts oder rund 1,2 Billionen Dollar an Löhnen ausmacht. Im Gegensatz zu früheren Schätzungen, die sich auf die theoretische „Exposition“ gegenüber Automatisierung konzentrierten, fokussiert sich die MIT-Forschung auf Berufe, in denen KI dieselben Aufgaben zu Kosten ausführen kann, die entweder wettbewerbsfähig oder günstiger sind als die menschliche Arbeit.​

Die Ergebnisse stammen aus dem Projekt Iceberg, einer großangelegten Arbeitssimulation, die vom MIT in Zusammenarbeit mit dem Oak Ridge National Laboratory, dem Standort des Frontier-Supercomputers, entwickelt wurde.

Das Modell erstellt, was die Forscher als „digitalen Zwilling des US-Arbeitsmarktes“ beschreiben, indem es 151 Millionen Arbeitnehmer als individuelle Agenten simuliert, die jeweils spezifische Fähigkeiten, Berufe und Standorte haben. Es verfolgt mehr als 32.000 Fähigkeiten in 923 Berufstypen in 3.000 Landkreisen und vergleicht sie mit dem, was aktuelle KI-Systeme bereits leisten können.​

„Wir schaffen effektiv einen digitalen Zwilling des US-Arbeitsmarktes“, sagte Prasanna Balaprakash, ein Direktor am Oak Ridge National Laboratory und Mitleiter der Studie gegenüber NBC.

EIN WICHTIGER WARNHINWEIS

Der Bericht des MIT macht deutlich, dass die 11,7 %-Zahl die technische Fähigkeit und wirtschaftliche Machbarkeit widerspiegelt, nicht eine Prognose, dass diese Arbeitsplätze nach einem festgelegten Zeitplan verschwinden werden. Er hebt auch eine Kluft zwischen dem, was heute sichtbar ist, und dem, was möglich ist, hervor.

Die Einführung von KI war bisher auf technische Arbeiten konzentriert, insbesondere auf das Programmieren, was etwa 2,2 % des Lohnwerts oder rund 211 Milliarden Dollar an Löhnen entspricht. Die Forscher stellen jedoch fest, dass KI bereits in der Lage ist, kognitive und administrative Aufgaben in den Bereichen Finanzen, Gesundheitsversorgung und professionelle Dienstleistungen zu übernehmen, die zusammen etwa 1,2 Billionen Dollar an Löhnen ausmachen – das ungefähr fünfmal so viel ist wie die derzeit sichtbare Auswirkung.​

Frühe Analysen weisen auf eine erhebliche Exposition in Büroberufen mit hohem Wissensanteil hin, die einst als relativ von der Automatisierung isoliert galten. Finanzwesen, Gesundheitswesen, Personalwesen, Logistik und professionelle Dienstleistungen wie rechtliche und buchhalterische Arbeiten gehören zu den Bereichen, in denen bestehende KI-Tools, einschließlich großer Sprachmodelle (LLMs) und anderer Software-Agenten, bereits viele Routineaufgaben ausführen können. Mit anderen Worten: Ein großer Teil des Potenzials für Störungen liegt in traditionelleren Back-Office- und Fachrollen, die in den AI-Debatten weniger öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.​

Gleichzeitig warnen MIT-Forscher und andere Ökonomen, dass Fähigkeit nicht automatisch in weitreichenden Arbeitsplatzverlusten resultiert. Frühere Arbeiten des MITs Labor für Informatik und künstliche Intelligenz ergaben, dass für viele Rollen der vollständige Ersatz von menschlichen Arbeitern durch KI auf kurze Sicht zu teuer oder unpraktisch bleibt, selbst wo die Technologie die Aufgaben ausführen kann. Separatet Forschung vom MIT Sloan kam zu dem Schluss, dass zwischen 2010 und 2023 die Exposition gegenüber KI nicht zu breiten netto Arbeitsplatzverlusten führte und oft mit schnellerem Umsatz- und Beschäftigungswachstum bei einführenden Unternehmen einherging.​

Der Iceberg-Index ist nicht darauf ausgelegt, spezifische Entlassungen vorherzusagen. Stattdessen bietet er politischen Entscheidungsträgern und Unternehmensleitern eine Möglichkeit, verschiedene Szenarien auf ihre Belastbarkeit zu testen, bevor sie Trainingsmittel, Infrastrukturinvestitionen oder neue Vorschriften zusagen. Tennessee, North Carolina und Utah haben bereits begonnen, die Plattform zu nutzen, um zu bewerten, wie KI ihre Belegschaften umgestalten könnte, und um staatliche Aktionspläne zur KI-Arbeitskraft zu informieren, so der MIT-Bericht.​

Für Unternehmen veranschaulicht die Studie, dass das Zeitfenster, um KI als ein entferntes Zukunftsproblem zu behandeln, sich schließt. Für Regierungen wirft sie praktische Fragen auf, wie man Arbeitnehmer umschulen, Regionen und Sektoren mit hoher Exposition unterstützen und Steuer- sowie soziale Sicherheitsnetze an einen Arbeitsmarkt anpassen kann, in dem Software bereits einen signifikanten Anteil der Arbeit leisten kann.
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