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Thursday, Apr 02, 2026

Neue Preispolitik für Familienplatzreservierungen bei der Deutschen Bahn

Familien sehen sich erheblichen Preiserhöhungen bei den Sitzplatzreservierungen gegenüber, da die Deutsche Bahn ihre Preisstruktur ändert.
Ab diesem Sonntag werden Familien, die mit der Deutschen Bahn reisen, mit erheblichen Erhöhungen der Kosten für Sitzplatzreservierungen konfrontiert.

Das staatliche Eisenbahnunternehmen hat die Abschaffung seiner Familienreservierungsoption angekündigt, was von verschiedenen Verbänden und politischen Parteien kritisiert wurde.

Nach der neuen Regelung müssen alle Fahrgäste, einschließlich Kinder, für Sitzplatzreservierungen bezahlen.

Die Kosten für eine Reservierung der zweiten Klasse steigen um 30 Cent auf 5,50 €, während die Reservierungen der ersten Klasse auf 6,90 €, von 6,50 € aus, ansteigen.

Zum Beispiel wird eine Familie mit vier Personen und zwei Kindern statt 10,40 € nun 22 € für eine Familienreservierung zahlen. Für eine Hin- und Rückfahrt würde dies insgesamt 44 € betragen.

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat die Deutsche Bahn aufgefordert, die Familienreservierungsoption beizubehalten, und betont, dass Familien mit Kindern auf reservierte Sitzplätze angewiesen sind.

Die Vorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, erklärte, dass Familien effektiv mit einer weiteren Preiserhöhung konfrontiert sind, nur sechs Monate nach der letzten regulären Fahrpreiserhöhung im Dezember.

Haarmann schlug vor, dass die Eisenbahn sich darauf konzentrieren sollte, erschwingliche allgemeine Angebote aufrechtzuerhalten, anstatt kurzfristige Rabatte anzubieten.

Jörg Bruchertseifer vom Fahrgastverband Pro Bahn wies darauf hin, dass sowohl die politischen als auch die Eigentumsvertreter umweltfreundliches Reisen mit dem Zug für Familien finanziell attraktiver machen müssen, insbesondere da die Kosten ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen Zug- und Autofahrt bleiben.

Die Umweltorganisation Greenpeace äußerte empörte Reaktionen auf die neue Preisstruktur.

Die Verkehrsexpertin Lena Donat bemerkte, dass die hohen Kosten für Reservierungsgebühren Familien dazu drängen könnten, Autos zu benutzen, da die Ausgaben die Treibstoffkosten für viele Fahrzeuge auf einer 400 Kilometer langen Strecke übersteigen könnten.

Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland, fügte hinzu, dass zusätzliche finanzielle Belastungen insbesondere Haushalte mit niedrigem Einkommen betreffen und Entscheidungen für klimafreundliches Reisen komplizieren.

Politische Kritik ist ebenfalls aufgekommen, mit Aufforderungen an die Deutsche Bahn, ihre Preisstrategie zu überdenken.

Victoria Broßart, Mitglied der Grünen, bezeichnete die Situation als Skandal und behauptete, dass Familien zusammen sitzen müssen, und es inakzeptabel sei, diese Notwendigkeit durch Preiserhöhungen auszunutzen.

Sie warnte, dass solche Preispolitiken dazu führen könnten, dass Familien bei Besuchen oder Urlaubsreisen lieber Autos wählen.

Der CDU-Vertreter Christoph Ploß brachte ähnliche Bedenken vor und forderte die Eisenbahngesellschaft auf, ihren Ansatz zu überdenken.

Als Antwort auf die Kritik hat die Deutsche Bahn darauf hingewiesen, dass Kinder unter 14 Jahren weiterhin kostenlos reisen können, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.

Das Unternehmen erklärte auch, dass das sich ändernde Reservierungssystem Familien nicht erheblich betreffen würde, da Familienreservierungen oft von allein reisenden Erwachsenen mit Kindern genutzt wurden.

Darüber hinaus bot die Familienreservierungsoption nur einen finanziellen Vorteil, wenn drei oder mehr Reisende betroffen waren.

Historisch gesehen nutzten etwa fünf Prozent der Fernreisenden das Familienreservierungssystem, was ungefähr 6,7 Millionen Passagieren von insgesamt 133,4 Millionen Fernreisenden bei der Deutschen Bahn im letzten Jahr entspricht.
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