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Thursday, Apr 03, 2025

Ökonom fordert Rentner auf, sich an der Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu beteiligen.

Mit steigenden Anforderungen an höhere Militärbudgets schlägt der Ökonom Moritz Schularick Rentenreformen als potenzielle Lösung vor.
Angesichts der steigenden internationalen Forderungen nach erhöhten Verteidigungsbudgets hat Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), einen umstrittenen Vorschlag vorgelegt — Rentner sollten einen Teil der finanziellen Last für gestiegene Verteidigungsausgaben tragen.

Seine Äußerungen kommen inmitten von Forderungen der Vereinigten Staaten und prominenter deutscher Politiker nach erheblichen Erhöhungen der Verteidigungszuweisungen.

Schularicks Bemerkungen wurden während eines Interviews mit dem deutschen Magazin 'Der Spiegel' gemacht, in dem er die Notwendigkeit von fiskalischen Umschichtungen und möglichen Kürzungen in verschiedenen Sektoren, einschließlich des Rentensystems, um die wachsende Nachfrage nach militärischer Finanzierung zu decken, artikulierte.

Sein Vorschlag fällt mit Vorschlägen wie denen des grünen Parteikandidaten Robert Habeck zusammen, die Verteidigungsausgaben Deutschlands auf 3,5 % des BIPs nahezu zu verdoppeln — was erhebliche Herausforderungen für den Bundeshaushalt des Landes darstellt.

Der Hintergrund von Schularicks Vorschlag ist ein globaler Kontext, in dem NATO-Mitglieder, ermutigt durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, unter Druck stehen, bis zu 5 % ihres BIPs für Verteidigung aufzuwenden.

Für Deutschland könnte dies in jährliche Anforderungen von über dreistelligen Milliardenbeträgen übersetzt werden.

Schularick äußert Bedenken hinsichtlich der Generationengerechtigkeit und verweist auf den Konsum der älteren Generation der 'Friedensdividende', ohne ausreichend in die nationale Sicherheit oder die Sicherung des Rentensystems für künftige Bedürfnisse zu investieren.

Zu seinen Vorschlägen gehören die Verlängerung des Rentenalters und das Einfrieren von Rentenerhöhungen auf dem aktuellen Niveau, und er argumentiert, dass ein prognostizierter Anstieg der Renten um 3,5 % in diesem Jahr angesichts einer stagnierenden Wirtschaft nicht gerechtfertigt sei.

Er betont: 'Die Rechnung sollte nicht nur von den Jungen, sondern auch von den Älteren übernommen werden.'

Schularicks kritische Kommentare erstrecken sich auf die aktuelle deutsche Regierung und reagieren insbesondere auf die Skepsis von Kanzler Olaf Scholz gegenüber Erhöhungen der Verteidigungsausgaben angesichts von Fragen zur Finanzierung.

Laut Schularick könnte das Vermeiden solcher Ausgaben letztlich teurer sein und Sicherheit bleibt eine grundlegende Regierungsverantwortung.

Darüber hinaus argumentiert Schularick, dass Robert Habecks Forderung nach einem Verteidigungssatz von 3,5 % mit angemessenen Sicherheitsmaßnahmen im Einklang steht, insbesondere da Europa seine Verteidigungsfähigkeiten eigenständig stärken muss.

Bis die europäischen Verteidigungsstrukturen robust genug sind, um potenziellen Bedrohungen entgegenzuwirken, argumentiert er, bleiben die Nationen anfällig für geopolitische Zwänge und unterstreicht die Betonung, eine inländische europäische Verteidigungsindustrie zu entwickeln.

Die Diskussion darüber, wer die finanzielle Last für die nationale Sicherheit tragen sollte, sorgt weiterhin für Debatten in ganz Deutschland und impliziert umfassendere Diskussionen über Finanzpolitik, demografische Verantwortung und strategische militärische Unabhängigkeit.
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