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Thursday, Apr 03, 2025

CSU drängt auf Aufhebung der Cannabis-Legalisierung in Deutschland

Bayerische Beamte fordern eine Rückkehr zu strengen Antidrogenrichtlinien im Zuge der laufenden Koalitionsverhandlungen.
Fast ein Jahr nach Inkrafttreten der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland verstärkt die Christlich-Soziale Union (CSU) den Druck auf sowohl die Union als auch die Sozialdemokratische Partei (SPD), die von der Koalitionsregierung unter der Führung der SPD eingeführte Gesetzgebung zurückzunehmen.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann äußerte diese Position und erklärte: "Wir wollen den Fehler der Ampelkoalition korrigieren und Cannabis wieder verbieten." Herrmann stellte einen Konsens unter den Innenministern des Landes über alle politischen Parteien zu diesem Thema fest, während die Koalitionsverhandlungen weitergehen.

Herrmann kritisierte die Vorstellung, dass die Teillegalisierung die mit Drogen verbundenen kriminellen Aktivitäten verringern würde, und bezeichnete diesen Glauben als "völlig irreführend". Er hob hervor, dass der Schritt entgegen den Erwartungen die Aktivitäten von Drogenhändlern in Deutschland nicht gemindert hat.

Neben Bedenken bezüglich der Kriminalität brachte Herrmann Fragen zur Verkehrssicherheit zur Sprache.

Obwohl er einen statistischen Rückgang von Drogenvergehen aufgrund der rechtlichen Reformen anerkennen musste, wies er auf einen Anstieg von Drogen-related Verkehrsstraftaten hin und äußerte Bedenken hinsichtlich der damit verbundenen Risiken für die öffentliche Sicherheit.

Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach schloss sich dem Aufruf nach einer Politikänderung an.

In einer Erklärung betonte sie die Dringlichkeit, dass die nächste Bundesregierung die Legalisierung von Cannabis zum Freizeitgebrauch vollständig zurücknimmt und drängte die SPD, einen Übergang zu einer strengeren Anti-Drogen-Agenda zu ermöglichen.

Gerlach argumentierte, dass der Ansatz der aktuellen Koalition in Bezug auf Cannabis der öffentlichen Gesundheit, insbesondere für Kinder und Jugendliche, schädlich gewesen sei, und bezeichnete Cannabis als "gefährliche Droge".

Von Strafverfolgungs- und Justizbehörden gab es Warnungen hinsichtlich der Möglichkeit, dass die Legalisierung den Schwarzmarkt und die organisierte Kriminalität stärken könnte.

Trotz der Entscheidung, die die zukünftige Regierung abwarten muss, bleiben bayerische Beamte entschlossen, strenge Vorschriften für den Anbau von Cannabis einzuhalten und planen, restriktive Maßnahmen im Lizenzierungsprozess für Anbauverbände beizubehalten.

Bis heute hat Bayern keine Genehmigungen für den legalen Cannabis-Anbau erteilt, was es zum einzigen deutschen Bundesland ohne lizenziertes Anbauaktivitäten außerhalb privater Wohnungen macht.

Die Koalitionsregierung hatte das Gesetz verabschiedet, das die Teillegalisierung von Cannabis ermöglichte und am 1. April 2024 in Kraft trat. Nach dieser Gesetzgebung sind der persönliche Besitz und der regulierte Anbau für den privaten Gebrauch erlaubt, wenn auch mit zahlreichen Einschränkungen.

Der Konsum in öffentlichen Bereichen ist eingeschränkt, insbesondere in Anwesenheit von Minderjährigen und in der Nähe von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen verboten.

Die Union hatte bereits früh im Gesetzgebungsprozess signalisiert, dass sie die Rücknahme dieses Gesetzes anstrebt.
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