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Thursday, Apr 03, 2025

Deutsche Kommunen melden beispiellose Schuldenstände angesichts steigender Kosten.

Deutsche Kommunen melden beispiellose Schuldenstände angesichts steigender Kosten.

Im Jahr 2024 verzeichneten die deutschen Gemeinden ein Finanzierungsdefizit von 24,8 Milliarden Euro, dem höchsten seit der Wiedervereinigung, was hauptsächlich durch steigende soziale und Personalausgaben bedingt ist.
Die deutschen Gemeinden haben laut dem Bundesstatistikamt ein Rekordfinanzierungsdefizit von 24,8 Milliarden Euro für das Jahr 2024 gemeldet.

Dies stellt den höchsten Fehlbetrag seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 dar. Das Defizit ist ein erhebliches Plus im Vergleich zum Vorjahresdefizit von 6,6 Milliarden Euro und wird hauptsächlich einem beträchtlichen Anstieg der Ausgaben zugeschrieben.

Insgesamt stiegen die kommunalen Ausgaben um 29,4 Milliarden Euro auf 362,7 Milliarden Euro, während die Einnahmen nur um 11,4 Milliarden Euro auf 338,5 Milliarden Euro zunahmen.

Ein erheblicher Teil der erhöhten Ausgaben ist mit Sozialleistungsprogrammen verbunden, die um 11,7 % auf 84,5 Milliarden Euro anstiegen, bedingt durch Anpassungen des Grundeinkommens und der Sozialhilfe zu Jahresbeginn.

Auch in anderen Bereichen gab es erhebliche Kostensteigerungen, wobei die Kinder- und Jugendhilfe um 17,1 % zulegte und die Integrationshilfen nach Sozialrecht um 13,6 % anstiegen.

Darüber hinaus stiegen die Ausgaben gemäß dem Asylbewerberleistungsgesetz um 3,3 %.

Die Personalkosten für die Gemeinden kletterten ebenfalls auf 88,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 8,9 % entspricht, was auf Lohnerhöhungen und zusätzlich benötigte Stellen zurückzuführen ist.

Im Gegensatz dazu zeigten die kommunalen Einnahmen nur ein begrenztes Wachstum.

Die Steuereinnahmen stiegen lediglich um 1,5 % auf 132,1 Milliarden Euro, mit einem nennenswerten Rückgang bei den kommunalen Gewerbesteuern.

Die staatlichen Schlüsselzuweisungen betrugen 51 Milliarden Euro, ein Anstieg von 2 %.

Die Investitionszuschüsse wuchsen ebenfalls um 2,2 % auf 13,9 Milliarden Euro.

Die führenden Vertreter der kommunalen Verbände äußerten tiefes Besorgnis über diese finanziellen Ergebnisse.

Helmut Dedy, der Geschäftsführer des Deutschen Städtetages, nannte die Zahlen "katastrophal" und wies darauf hin, dass das Defizit nicht allein durch lokale Anstrengungen bewältigt werden kann.

Dedy forderte grundlegende Reformen im finanziellen Rahmen, die die Bundes-, Landes- und Kommunalebenen einbeziehen.

Obwohl recent Sondermittel Kürzungen bei den Investitionen verhindern könnten, lösen sie nicht die zugrunde liegenden strukturellen Probleme.

Der Deutsche Landkreistag und andere kommunale Organisationen plädieren ebenfalls für eine Neubewertung der Verteilung von Verantwortlichkeiten und finanzieller Unterstützung.

Hans-Günter Henneke, der Geschäftsführer des Landkreistages, erklärte, dass solch erhebliche Ausgabesteigerungen von keinem Haushalt getragen werden können.

André Berghegger vom Kommunalverband betonte die Notwendigkeit finanzieller Sorgfalt und bemerkte, dass nicht alle gewünschten Ausgaben finanziell machbar sind.
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