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Saturday, Aug 30, 2025

Deutschlands Automobilindustrie verliert in der ersten Hälfte von 2025 angesichts einer sich vertiefenden Krise 51.500 Arbeitsplätze.

Deutsche Automobilhersteller kürzen fast 7% der Belegschaft, da die Gewinne sinken, die Exporte zurückgehen und der wirtschaftliche Abschwung den Druck auf die Branche verstärkt.
Deutschlands Automobilsektor, eine der größten und einflussreichsten Industrien des Landes, steht vor dem schärfsten Rückgang seit Jahren, mit mehr als 51.000 abgebauten Arbeitsplätzen in der ersten Jahreshälfte 2025.

Eine Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verwendet, fand heraus, dass die Branche ihre Belegschaft um nahezu 7% reduzierte und zwischen Januar und Juni etwa 51.500 Stellen abbaut.

In der breiteren deutschen Wirtschaft gingen im gleichen Zeitraum rund 114.000 Arbeitsplätze verloren, was bedeutet, dass fast die Hälfte aller Entlassungen aus dem Automobilsektor stammt.

Seit 2019, dem Jahr vor der Covid-19-Pandemie, ist die Beschäftigung in der Branche um mehr als 112.000 Stellen gesunken.

EY beschrieb die Stellenverluste als beispiellos im Vergleich zu anderen Branchen, was die Schwere der Krise widerspiegelt.

Jens Brorhilker, Managing Partner für Audit bei EY Deutschland, sagte, dass sinkende Gewinne, schwache Nachfrage und strukturelle Überkapazitäten die Automobilhersteller zu umfassenden Kürzungen gezwungen haben.

Er warnte davor, dass die Umstrukturierung der deutschen Industrie wahrscheinlich die Arbeitsplatzverluste verlängern wird.

Die EY-Studie berichtete, dass die Automobilumsätze im zweiten Quartal 2025 im Jahresvergleich um 1,6% zurückgingen, während Volkswagen einen starken Rückgang der vierteljährlichen Gewinne ankündigte und seine Prognose für das Gesamtjahr senkte.

Dennoch blieb die Schrumpfung des Sektors weniger ausgeprägt als der Rückgang von 2,1% bei den Gesamtumsätzen der deutschen Industrie, was darauf hindeutet, dass die Automobilhersteller trotz wachsender Schwierigkeiten weiterhin etwas besser abschneiden als die breitere Wirtschaft.

Drei wesentliche Druckfaktoren lasten schwer auf Deutschlands Automobilsektor.

Erstens hat der chinesische Wettbewerb, insbesondere im Markt für Elektrofahrzeuge, zugenommen, während deutsche Hersteller mit regulatorischen Hürden kämpfen, die Innovationen verlangsamen.

Zweitens hat die Handelspolitik unter dem US-Präsidenten Donald Trump die globalen Dynamiken neu gestaltet.

Während Zölle neue Kosten für deutsche Exporte auferlegt haben, sicherte Trumps feste Haltung ein kürzliches Handelsabkommen zwischen den USA und der EU, das die Auto-Importzölle auf 15% festlegte, was niedriger als erwartet ist, jedoch von gegenseitigen Zollsenkungen seitens der EU abhängig ist.

Drittens hat die schwache deutsche Wirtschaft – die sowohl 2023 als auch 2024 geschrumpft ist und im zweiten Quartal 2025 das BIP erneut gesenkt hat – die Herausforderungen in der inländischen und globalen Nachfrage verschärft.

Die Exporte deutscher Autos und Autoteile in die Vereinigten Staaten sanken in der ersten Jahreshälfte 2025 um 8,6%, während die Nachfrage in China ebenfalls nachgelassen hat.

Analysten warnen, dass mit dem Druck auf die Exporte in beide Hauptmärkte die Umstrukturierung der Branche und die Arbeitsplatzreduzierungen voraussichtlich anhalten werden.

Die Krise unterstreicht, wie zentral die Automobilindustrie für die wirtschaftliche Lage Deutschlands bleibt, und hebt gleichzeitig die tiefen Herausforderungen bei der Anpassung an den globalen Wettbewerb, Handelsneuordnungen und technologische Transformationen hervor.
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