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Wednesday, Apr 15, 2026

Die deutsche Außenministerin Baerbock verteidigt ihre Kandidatur für die UN-Vollversammlung trotz Kritik.

Die deutsche Außenministerin Baerbock verteidigt ihre Kandidatur für die UN-Vollversammlung trotz Kritik.

Der ehemalige UN-Botschafter Christoph Heusgen äußert Bedenken hinsichtlich der Nominierungsdynamik in Deutschland.
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat ihre Nominierung als Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen angesichts von Kritik an ihrer Kandidatur verteidigt.

Auf der Konferenz 'Europa 2025' in Berlin betonte Baerbock die Bedeutung des kommenden Jahres für die Generalversammlung und hob insbesondere die herausfordernde Aufgabe hervor, einen Nachfolger für den UN-Generalsekretär António Guterres zu finden.

"Dies wird ein entscheidendes Jahr für die Generalversammlung", erklärte Baerbock und unterstrich die Notwendigkeit umfangreicher Hintergrundgespräche, um einen Kandidaten zu identifizieren, der von der Mehrheit akzeptiert wird.

Als Antwort auf Anschuldigungen, sie untergrabe ihre Vorgängerin Helga Schmid, bestand Baerbock darauf, dass der Prozess eine gemeinsame Anstrengung war und erklärte: "Die deutsche Kandidatur wurde natürlich gemeinsam vorbereitet, ebenso wie der thematische Rahmen; daher geht es hier nicht um Einzelpersonen." Sie erkannte Schmid's fortwährende Rolle an und bekräftigte: "Schmid wird weiterhin eine führende Rolle spielen."

Christoph Heusgen, ein ehemaliger deutscher UN-Botschafter, hat sich in seinen Kritiken an Baerbocks Nominierung deutlich zu Wort gemeldet.

Er charakterisierte die UN nicht als Plattform für persönliche politische Manöver und bemerkte: "Die UN ist kein Selbstbedienungsladen." Seine Unzufriedenheit erstreckte sich auf Deutschlands Glaubwürdigkeit bei den UN, die er als entscheidend erachtete.

Heusgen äußerte besondere Enttäuschung über die Umkehrung des ursprünglichen Plans, Schmid zu nominieren, und sagte: "Helga Schmid ist die beste deutsche Diplomatin.

Sie hat Russen, Chinesen, Europäer und Amerikaner zusammengebracht und hat das Iran-Abkommen mitverhandelt.

Sie war die ideale Kandidatin, um die 193 Mitgliedsstaaten der Generalversammlung zusammenzuhalten."

Er fügte hinzu, dass Schmid bereits offiziell nominiert worden war, mit über 100 Delegationen in Kontakt gestanden hatte und international gut angesehen war, bevor die Entscheidung bekannt gegeben wurde, Baerbock zu nominieren.

"Und dann geschieht plötzlich diese Wende.

Ein UN-Kollege schrieb mir: 'Wir dachten, das passiert nur in autoritären Staaten'", bemerkte Heusgen.

Während er Baerbocks politische Talente anerkennt, beschrieb Heusgen sie als "polarisierende Figur", was Bedenken hinsichtlich ihrer Fähigkeit angeht, verschiedene Fraktionen innerhalb der UN zu vereinen. "Es kann nicht der Fall sein, dass die UN als Selbstbedienungsladen angesehen wird.

Deutschland tut sich damit keinen Gefallen," erklärte er.

Die deutsche Regierung hatte zuvor Schmid als deutschen Kandidaten für das Präsidentenamt der UN-Generalversammlung vorgeschlagen, welches für die west-europäische regional Gruppe für die Sitzungperiode 2025/26 vorgesehen ist, ein Recht, das Deutschland vor einiger Zeit erlangt hat.

Die Wahl für diese Rolle wird Anfang Juni stattfinden, mit Beginn der Amtszeit im September und einer Dauer von einem Jahr.
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