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Thursday, Apr 03, 2025

Koalitionsverhandler schlagen strengere Maßnahmen zur Migrationspolitik vor.

Koalitionsverhandler schlagen strengere Maßnahmen zur Migrationspolitik vor.

CDU/CSU und SPD streben an, den Migrationsrahmen Deutschlands im Zuge laufender Debatten zu verbessern.
Verhandlungsführer der Christlich Demokratischen Union (CDU)/Christlich-Soziale Union (CSU) und der Sozialdemokratischen Partei (SPD) diskutieren bedeutende Überarbeitungen der Migrationspolitik des Landes im Rahmen der Koalitionsverhandlungen.

Ein Entwurfsvorschlag der Arbeitsgruppe für Innere Angelegenheiten, Recht, Migration und Integration sieht vor, die Liste der sicheren Herkunftsländer zu erweitern, um einfachere Abschiebungen zu ermöglichen.

Auf dieser Liste stehen Algerien, Indien, Marokko und Tunesien, wobei eine laufende Bewertung weiterer Ergänzungen erfolgt.

Der Vorschlag sieht die Beendigung freiwilliger Rückkehrprogramme vor, die von der Bundesregierung organisiert werden, insbesondere für Personen aus Afghanistan, und die Einführung neuer Programme wird zur Zeit nicht erwartet.

Zusätzlich würde die Familienzusammenführung für Personen unter subsidiärem Schutz, oft Flüchtlinge aus Konfliktgebieten, für einen Zeitraum von zwei Jahren ausgesetzt, wobei jedoch Ausnahmefälle voraussichtlich unberührt bleiben.

Der Entwurf enthält Bestimmungen, die es Asylbewerbern ermöglichen, an deutschen Grenzen in Abstimmung mit benachbarten europäischen Nationen zurückgewiesen zu werden, wobei die Auslegung dieser Anforderung, insbesondere ob benachbarte Staaten zustimmen müssen, ein strittiger Punkt zwischen CDU/CSU und SPD bleibt.

Es gibt eine gezielte Erhöhung der Anzahl der Abschiebungen, und es wird vorgeschlagen, dass die verpflichtende Rechtsvertretung für Personen, die eine Abschiebung befürchten, abgeschafft wird.

Darüber hinaus würde die Bundespolizei die Befugnis erhalten, vorläufige Haft oder Abschiebehaft für Ausländer zu beantragen, die verpflichtet sind, das Land zu verlassen, mit Plänen für eine langfristige Haft für Personen, die von den Sicherheitsbehörden aufgrund früherer Straftaten als gefährlich eingestuft werden.

Personen, die wegen schwerer Straftaten, insbesondere gewalttätiger Übergriffe oder Sexualdelikte, verurteilt wurden, müssen mit einer Abschiebung rechnen.

Diese Politik würde eine Reihe von Straftaten umfassen, darunter schwerer Körperverletzung, Hassrede und Angriffe auf Beamte der Strafverfolgungsbehörden.

Die SPD-Vertreter haben ihre eigene Agenda und setzen sich für eine Verlängerung des Chancenaufenthaltsrechts ein, das Personen, die mindestens fünf Jahre legal in Deutschland gelebt haben (mit einem anfänglichen Stichtag vom 31. Oktober 2022), ermöglicht, eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe für 18 Monate zu erhalten, eine Maßnahme, die sie mit einem neuen Stichtag vom 31. Dezember 2024 wieder einführen möchten.

Kritik an diesen Vorschlägen ist aufgekommen, wobei Organisationen wie Amnesty International Bedenken über eine mögliche Erosion der rechtlichen Rahmenbedingungen des Staates äußern.

Oppositionelle Kommentare von politischen Persönlichkeiten, wie Clara Bünger von der Linkspartei, haben diese politischen Verschiebungen als Wegbereitung für eine „humanitäre Eiszeit“ und als Abkehr von grundlegenden verfassungsrechtlichen Prinzipien charakterisiert.

Die laufenden Verhandlungen sind weiterhin unentschlossen, während die Parteiführer sich darauf vorbereiten, ab Freitag über diese Vorschläge zu beraten, wobei finanzielle Beschränkungen in den Vorschlägen der Arbeitsgruppe zu beachten sind.
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