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Wednesday, Feb 04, 2026

Deutschland erwägt Goldreserven angesichts zunehmender Spannungen mit den USA.

Die Rufe nach der Rückführung nationaler Goldreserven werden lauter, da die Goldpreise Rekordhöhen erreichen.
Als der Goldpreis erstmals 5.000 US-Dollar pro Unze übersteigt, äußern deutsche Ökonomen und Politiker Bedenken hinsichtlich der Goldreserven des Landes, die in New York lagern und einen Wert von über 160 Milliarden Euro haben.

Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt, die insgesamt 1.236 Tonnen betragen und hauptsächlich in der Federal Reserve Bank in New York gelagert sind.

Emmanuel Munsch, ein leitender Ökonom und ehemaliger Forschungsleiter der Bundesbank, hat sich für die Rückführung dieser Vermögenswerte ausgesprochen und geopolitische Spannungen mit der aktuellen US-Administration als Grund für Besorgnis angeführt.

Während die Koalitionsregierung unter der Führung von Kanzler Friedrich Merz angedeutet hat, dass eine Abhebung der Goldreserven derzeit nicht auf der Agenda steht, spiegelt Munsch's Aufforderung ein breiteres Verlangen nach strategischer Unabhängigkeit der größten Volkswirtschaft Europas wider.

Kritiker, wie Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, argumentieren, dass eine Verlagerung des Goldes bestehende Spannungen zwischen Deutschland und den USA verschärfen könnte. Derzeit werden etwa 37 % der gesamten deutschen Goldreserven, die einen Wert von rund 450 Milliarden Euro haben, in New York aufbewahrt, während der Rest in Frankfurt und London lagert.

Die Bundesbank sorgt für regelmäßige Prüfungen ihrer ausländischen Goldbestände, und sowohl der Präsident der Bundesbank, Joachim Nagel, als auch die SPD-Sprecherin Fraka Heiligenstadt haben versichert, dass es keinen Grund zur Panik hinsichtlich dieser Vermögenswerte gibt.
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