Berlin Today

Be Informed, Be Inspired, Be Berlin
Saturday, Apr 05, 2025

Rechtsradikale AfD gewinnt an Dynamik in den aktuellen deutschen Umfragen.

Rechtsradikale AfD gewinnt an Dynamik in den aktuellen deutschen Umfragen.

Eine DeutschlandTrend-Umfrage zeigt einen Anstieg der Unterstützung für die AfD, während traditionelle Parteien mit sinkenden Zustimmungswerten konfrontiert sind.
Die politische Landschaft in Deutschland verändert sich, da die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) laut einer aktuellen Deutschlandtrend-Umfrage, die für den deutschen Rundfunk ARD durchgeführt wurde, an Bedeutung gewinnt.

Nach der Bundestagswahl vor weniger als zwei Monaten, bei der das bürgerliche Bündnis von Christlich Demokratischer Union und Christlich Sozialer Union (CDU/CSU) fast 29% der Stimmen sicherte, trat die AfD als bedeutender Mitbewerber auf und erhielt etwa 21% der Wählerunterstützung.

In den neuesten Umfrageergebnissen, die von infratest dimap vom 31. März bis 2. April mit einer Stichprobe von 1.334 wahlberechtigten Bürgern durchgeführt wurden, verzeichnete die CDU/CSU einen Rückgang auf 26%, den niedrigsten Wert seit Oktober 2022. Im Gegensatz dazu erreichte die AfD mit 24% einen neuen Höchststand, was auf eine wachsende Unterstützung inmitten veränderter politischer Stimmungen hinweist.

Die Sozialdemokratische Partei (SPD), die eine Koalitionsregierung mit der CDU/CSU anstrebt, bleibt mit 16% stagnierend und markiert ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl.

Die Grüne Partei, die zuvor Teil der geschäftsführenden Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) war, liegt nun bei 11%, ein Rückgang von 1%.

Die sozialistische Linke hat ihre Unterstützung auf 10% erhöht, während die Sahra Wagenknecht Allianz (BSW) und die Freien Demokraten (FDP) weiterhin unter der 5%-Schwelle für die parlamentarische Vertretung liegen, beide mit 4%.

Führungsherausforderungen sind auch innerhalb der CDU erkennbar.

Friedrich Merz, der Kanzler werden möchte, sieht sich sinkenden Zustimmungsraten gegenüber, wobei 70% der befragten Wähler mit seiner Leistung unzufrieden sind.

Dieser Rückgang steht in engem Zusammenhang mit den jüngsten Kursänderungen in Bezug auf die öffentliche Schuldenpolitik.

Nach der Wahl führte Merz Änderungen an der ‚Schuldenbremse‘ ein, die eine erhöhte Verschuldung für Verteidigungsausgaben und einen Investitionsplan für Infrastruktur und Klimaschutz in Höhe von 500 Milliarden Euro (555 Milliarden Dollar) ermöglichen, obwohl er zuvor neue Schulden ausgeschlossen hatte.

Viele Befragte sind skeptisch gegenüber diesem Politikwechsel, darunter ein Drittel der CDU/CSU-Anhänger.

Die Umfrage ergab, dass Wähler Investitionen in die Renovierung von Schulen, Kitas und die Reparatur deteriorierender Verkehrsinfrastruktur priorisieren.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU/CSU und der SPD gehen jedoch weiter, mit Berichten über strittige Themen rund um Vorschläge für eine neue Grundsteuer und die Verlagerung von Asylverfahren.

Öffentliche Unterstützung besteht für die Senkung der Unternehmenssteuern und die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn, während es eine allgemeine Abneigung gibt, das Rentenalter über 67 Jahre anzuheben oder die Wehrpflicht wieder einzuführen.

Während die neue deutsche Regierung sich darauf vorbereitet, drängende innenpolitische Fragen anzugehen, wird sie auch internationalen Herausforderungen gegenüberstehen, insbesondere dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine.

Umfrageergebnisse zeigen erhebliche Besorgnis unter den Wählern hinsichtlich der Möglichkeit weiteren russischen Aggressionen in Europa, wobei zwei Drittel der Teilnehmer Bedenken über die Stabilität der NATO-Allianzen und die Zuverlässigkeit des US-Schutzes äußern.

Bedenken über die US-Handelspolitik sind ebenfalls verbreitet, insbesondere mit den jüngsten Ankündigungen der USA zu neuen Zöllen, die sich auf die globalen Handelsdynamiken auswirken.

Die bevorstehenden Zölle, die in Kraft treten sollen, werden zusätzliche Kosten für Importe aus der Europäischen Union verursachen, was bei der deutschen Bevölkerung Ängste über die Folgen für die nationale Wirtschaft hervorruft.

Als Reaktion auf diese Entwicklungen unterstützen sieben von zehn Umfrageteilnehmern die Idee, höhere Zölle auf US-Produkte als Vergeltungsmaßnahme einzuführen, was die Bedenken über mögliche negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum Deutschlands widerspiegelt.

Das Wirtschaftsinstitut Ifo hat prognostiziert, dass die neuen Zölle zu einem Rückgang des Wirtschaftswachstums um 0,3% bis 2025 führen könnten.
AI Disclaimer: An advanced artificial intelligence (AI) system generated the content of this page on its own. This innovative technology conducts extensive research from a variety of reliable sources, performs rigorous fact-checking and verification, cleans up and balances biased or manipulated content, and presents a minimal factual summary that is just enough yet essential for you to function as an informed and educated citizen. Please keep in mind, however, that this system is an evolving technology, and as a result, the article may contain accidental inaccuracies or errors. We urge you to help us improve our site by reporting any inaccuracies you find using the "Contact Us" link at the bottom of this page. Your helpful feedback helps us improve our system and deliver more precise content. When you find an article of interest here, please look for the full and extensive coverage of this topic in traditional news sources, as they are written by professional journalists that we try to support, not replace. We appreciate your understanding and assistance.
Newsletter

Related Articles

Berlin Today
×