Berlin Today

Be Informed, Be Inspired, Be Berlin
Friday, Apr 04, 2025

Berliner Behörden leiten die Abschiebung pro-palästinensischer Aktivisten amid Protesten ein.

Vier Aktivisten stehen vor der Ausweisung aus Deutschland, was Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und der EU-Vorschriften aufwirft.
In einer sich entwickelnden Situation in Berlin sehen sich vier pro-palästinensische Aktivisten aus Irland, Polen und den Vereinigten Staaten mit Deportationsbefehlen der deutschen Einwanderungsbehörden konfrontiert, die Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit anführen.

Die Berliner Ausländerbehörde hat angeordnet, dass diese Personen Deutschland bis zum 21. April 2025 verlassen, oder sie müssen mit einer Abschiebung rechnen.

Diese Maßnahme folgt verschiedenen Vorwürfen im Zusammenhang mit ihrer Teilnahme an Protesten gegen die Handlungen der israelischen Regierung im Gazastreifen.

Die Vorwürfe gegen die Aktivisten umfassen den Widerstand gegen die Strafverfolgung während einer Auflösung von Protesten, erhebliche öffentliche Unruhe, Beleidigungen und die Verwendung von verbotenen Symbolen und Slogans, insbesondere des Satzes 'Von dem Fluss bis zum Meer'. Weitere Vorwürfe beziehen sich auf antisemitische und anti-israelische Äußerungen während Demonstrationen.

Den Berichten zufolge umfassten die Ereignisse, die zu diesen Anklagen führten, einen Sitzstreik am Hauptbahnhof Berlin, eine Straßenblockade und die Besetzung der Freien Universität Berlin.

In dem letzteren Vorfall waren angeblich alle vier Aktivisten beteiligt, wobei behauptet wird, dass Universitätsmitarbeiter bedroht und Eigentum beschädigt wurde.

Bis heute wurden keine der betroffenen Personen wegen eines Verbrechens verurteilt; tatsächlich führte einer der Fälle, in dem Beleidigungen vorgeworfen wurden, zu einem Freispruch.

Trotz des Fehlens von Verurteilungen argumentiert das Landesamt für Einwanderung (LEA), dass diese Aktivisten eine 'aktuelle Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung' darstellen. Die Begründung für die Maßnahmen der Einwanderungsbehörde scheint aus der Behauptung abzuleiten, dass die Sicherheit Israels Teil des nationalen Interesses Deutschlands ist.

Internen Diskussionen innerhalb des LEA zufolge wurden Bedenken hinsichtlich der Abschiebung von drei EU-Bürgern geäußert, da höhere Hürden unter den EU-Freizügigkeitsgesetzen für die Ausweisung solcher Personen bestehen.

Die Leiterin der Abteilung für Bekämpfung von Kriminalität und Rückführung des LEA äußerte, dass sie nicht in der Lage sei, die Anordnung zur Aberkennung der Freizügigkeitsrechte dieser EU-Bürger zu erfüllen, und verwies auf das Fehlen von Verurteilungen in einem der angeblichen Strafverfahren.

Engelhard Mazanke, der Direktor des LEA, sprach sich ebenfalls gegen die Deportationsanordnung aus.

Trotz interner Meinungsverschiedenheiten blieb die Berliner Senatsverwaltung bei ihrer Position, dass die Abschiebungen gerechtfertigt seien, und wies das LEA an, mit den Anordnungen fortzufahren.

Die rechtliche Vertretung der Aktivisten hat den Ansatz der Regierung als alarmierend und als Anzeichen für einen besorgniserregenden Präzedenzfall bezeichnet.

Alexander Gorski, ein Anwalt von zwei der betroffenen Personen, warnte, dass die Maßnahmen Taktiken widerspiegelten, die mit extremen rechten Bewegungen in Verbindung gebracht werden, und erinnerte an kürzliche Abschiebungsfälle in den Vereinigten Staaten gegen Aktivisten, die Israel kritisch gegenüberstehen.

Gorski hob zudem das rechtliche Prinzip hervor, dass es zwar möglich ist, Ausländer ohne Verurteilung abzuschieben, solche Maßnahmen jedoch Verhältnismäßigkeit zeigen müssen, die seiner Meinung nach in diesem Fall nicht gegeben ist.

Sollten die Abschiebungen durchgeführt werden, wären die Folgen für die beteiligten Aktivisten erheblich.

Der amerikanische Aktivist, eine transgender Person, würde nicht nur von Deutschland, sondern auch vom gesamten Schengen-Raum ausgeschlossen werden.

Die polnische Aktivistin sieht sich mit der Abschiebung in ein Land konfrontiert, in dem sie seit ihrem zehnten Lebensjahr nicht mehr gelebt hat, was ihre in Deutschland seit mehreren Jahren gefestigte Lebensweise potenziell stören könnte.
AI Disclaimer: An advanced artificial intelligence (AI) system generated the content of this page on its own. This innovative technology conducts extensive research from a variety of reliable sources, performs rigorous fact-checking and verification, cleans up and balances biased or manipulated content, and presents a minimal factual summary that is just enough yet essential for you to function as an informed and educated citizen. Please keep in mind, however, that this system is an evolving technology, and as a result, the article may contain accidental inaccuracies or errors. We urge you to help us improve our site by reporting any inaccuracies you find using the "Contact Us" link at the bottom of this page. Your helpful feedback helps us improve our system and deliver more precise content. When you find an article of interest here, please look for the full and extensive coverage of this topic in traditional news sources, as they are written by professional journalists that we try to support, not replace. We appreciate your understanding and assistance.
Newsletter

Related Articles

Berlin Today
×