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Thursday, Apr 03, 2025

Deutsche Antidiskriminierungsbeauftragte fordert die Regierung auf, die Social-Media-Plattform X zu verlassen.

Ferda Ataman kritisiert die Plattform dafür, Rechtsextremismus zu fördern, und fordert die Bundesregierung auf, ihre Präsenz zu überdenken.
In einem aktuellen Aufruf zum Handeln hat Ferda Ataman, Deutschlands unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, die deutsche Regierung aufgefordert, ihre Präsenz auf der Social-Media-Plattform X, früher bekannt als Twitter, zurückzuziehen.

Im Gespräch mit dem _ARD-Hauptstadtstudio_ betonte Ataman, dass die Plattform zunehmend zu einem Instrument politischer Beeinflussung geworden sei, das vom 'reichsten Mann der Welt', ein Hinweis auf den jetzigen Besitzer Elon Musk, genutzt werde.

Ataman kritisierte die von X verwendeten Algorithmen und behauptete, dass sie rechtsextremistische Äußerungen verstärken und unterstützen.

'Wenn man unser Grundgesetz oder unsere Standards für Demokratie und diskriminierungsfreien Diskurs betrachtet, ist es schwierig, die Präsenz einer staatlichen Stelle dort zu rechtfertigen', sagte Ataman.

Ihre Bemerkungen unterstrichen einen Konflikt zwischen der digitalen Reichweitenstrategie der Regierung und ihren Prinzipien zur Förderung eines informierten, unvoreingenommenen Dialogs.

Trotz Atamans Appell hat die deutsche Regierung beschlossen, vorerst auf X zu bleiben.

Regierungssprecher Steffen Hebestreit erkannte das Feedback an, argumentierte jedoch, dass die möglichen Konsequenzen eines Verlassens der Plattform schädlicher als nützlich sein könnten.

'Wir müssen dorthin gehen, wo Menschen Informationen suchen', erklärte Hebestreit und unterstrich die Notwendigkeit, mit der Öffentlichkeit auf weit verbreiteten Plattformen zu interagieren, unabhängig von deren ideologischer Ausrichtung.

Die Debatte über die Rolle der Regierung auf X wurde nach kontroversen Kommentaren des Plattformbesitzers neu entfacht.

Elon Musk löste kürzlich Kontroversen aus, indem er deutsche Führer, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, beleidigte und zur Unterstützung der Partei Alternative für Deutschland (AfD) ermunterte.

Ataman hatte die Plattform bereits im Oktober 2023 verlassen und forderte die Regierung damals auf, es ihr gleichzutun.

Die Diskussion beleuchtet ein breiteres globales Gespräch über die Verantwortung von Regierungen und öffentlichen Institutionen bei der Nutzung von Plattformen, denen vorgeworfen wird, extremistische Inhalte zu verbreiten.

Der derzeitige Standpunkt der deutschen Regierung spiegelt ein nuanciertes Gleichgewicht zwischen dem Aufrechterhalten offener Kanäle für öffentliche Kommunikation und der Einhaltung demokratischer Werte wider, auch wenn Forderungen nach einer Neubewertung weiterhin in politischen Kreisen widerhallen.
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