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Sunday, Apr 06, 2025

Die Mehrheit der Deutschen unterstützt die Rückkehr zur Kernenergie inmitten der andauernden politischen Debatte.

Die Mehrheit der Deutschen unterstützt die Rückkehr zur Kernenergie inmitten der andauernden politischen Debatte.

Eine aktuelle Umfrage zeigt eine erhebliche öffentliche Unterstützung für die Kernenergie und hebt die Spaltungen zwischen den Parteien in Deutschland hervor.
Eine Umfrage, die von der Marketingfirma Innofact durchgeführt und am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt, dass 55 % der deutschen Befragten eine Rückkehr zur Atomenergie unterstützen.

Dieses Thema ist innerhalb der deutschen Politik zunehmend umstritten und stellt Herausforderungen für die aktuellen Koalitionsverhandlungen dar, an denen Friedrich Merz' konservativer CDU/CSU-Bund und die Sozialdemokraten (SPD) beteiligt sind.

Die Umfrage ergab, dass 36 % der Befragten einer Rückkehr zur Atomenergie widersprachen, während 9 % unentschlossen blieben.

Die Geschlechterdynamik war in der Umfrage bemerkenswert, da über 60 % der männlichen Befragten für Atomenergie waren, im Vergleich zu weniger als der Hälfte der weiblichen Befragten.

Geografisch war die Unterstützung für Atomenergie in Süd- und Ostdeutschland stärker ausgeprägt als im Norden und Westen.

Unter den Befürwortern der Atomkraft schlugen 22 % vor, dass nur die zuletzt abgeschalteten Reaktoren wieder in Betrieb genommen werden sollten, während 32 % den Bau neuer Reaktoren befürworteten.

Die Umfrage deutete auch auf breite Unterstützung für Investitionen in erneuerbare Energien hin, wobei 57 % der Teilnehmer fortlaufende Investitionen in Alternativen zur Atomkraft befürworteten und nur 17 % dagegen waren.

Die Innofact-Umfrage befragte im März 2025 1.007 Deutsche im Alter von 18 bis 79 Jahren, und die Ergebnisse wurden über Verivox, eine Verbraucherplattform für Informationen zu Energie und anderen Service-Tarifen, veröffentlicht.

Im Kontext der aktuellen politischen Landschaft prüft die CDU/CSU das Potenzial zur Reaktivierung der zuletzt stillgelegten Atomreaktoren und bewertet deren technische und finanzielle Rentabilität.

Im Gegensatz dazu hat die SPD erklärt, dass sie die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken nicht unterstützt.

Die Grünen haben ebenfalls ihren Widerstand gegen eine Wende in der Atompolitik zum Ausdruck gebracht, wobei die Co-Vorsitzende der Partei, Franziska Brantner, die Bedeutung eines stetigen Kurses in der Energiepolitik ohne häufige Änderungen betonte.

Der historische Hintergrund dieser Debatte umfasst eine Entscheidung der SPD-Grünen-Koalition unter Gerhard Schröder im Jahr 1998, die Atomenergie schrittweise abzubauen, was später von Angela Merkels CDU/CSU/FDP-Regierung im Jahr 2009 verlängert wurde. In einem bedeutenden Politikwechsel nach der Fukushima-Katastrophe 2011 in Japan beschleunigte Merkel den Ausstieg aus der Atomenergie.

Die letzten betriebenen Kernkraftwerke in Deutschland wurden Anfang 2023 nach einer vorübergehenden Verlängerung unter der Koalitionsregierung von Olaf Scholz (SPD/Grüne/FDP) vom Netz genommen.
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